Marlies Klassen
 
 
 
 

 

 

Kita Familien-Gottesdienst Juli 2015 in Grenzach. Konzept
Marlies Klassen

Jesus segnet die Kinder - Jesus weiß, was Kinder brauchen

 


Musik/Orgel
Lied Kinder: Wir fangen an, fröhlich zu sein
Begrüßung (Pfr.)
Lied 168,1-2: Du hast uns Herr gerufen
Gloria Patri
Gebet (Pfr.)
Lesung: Markus 10,13-16. Lobvers. Halleluja (Ältester) Einige Eltern brachten ihre Kinder zu Jesus, damit er sie segnen sollte. Die Jünger aber wollten sie wegschicken. Als Jesus das merkte, wurde er zornig: Laßt doch die Kinder zu mir kommen! Haltet sie nicht zurück! Denn für Menschen wie sie ist das Reich Gottes bestimmt. Habt ihr denn immer noch nicht begriffen: Wer nicht wie ein kleines Kind voller Vertrauen zu Gott kommt, dem bleibt das Reich Gottes verschlossen. Dann nahm er die Kinder in seine Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.
Lied alle: 168,3: Herr sammle die Gedanken
Interview Kinder: Einstieg: KINDER SIND WICHTIG: Kinder sind das Wichtigste was Eltern haben. Kinder waren Jesus auch wichtig. Im Kindergarten habe ich die die Kinder gefragt: Was ist euch wichtig? Was braucht ihr zum Groß werden? Und die Kinder gaben viele Antworten. Einige Beispiele haben wir mitgebracht. In diesem Korb liegen Gegenstände die uns zeigen, was Kinder zum Groß werden brauchen. (Ich nenne ein Kind, frage: „Was brauchen Kinder zum Groß werden?“ Das Kind nimmt einen Gegenstand aus dem Korb, benennt ihn und klärt die Bedeutung, z.B.: ein Kissen. Wir brauchen genug Schlaf zum Gross werden, …… . Die Kinder stellen sich sichtbar mit ihren Gegenständen in eine Reihe. )
Überleitung: Während ich die Verkleidung anlege, nehme ich die Gemeinde mit in eine Zeitreise, die uns in die Zeit vor 2000 Jahren nach Israel führt.
Predigt: Bibeltext in Szene gesetzt: Jesus weiß, was Kinder brauchen
Einstieg: Vier Nachfolger Jesu (in zeitgenössischen Gewändern) gehen nach vorn, stellen sich vor. Nennen ihre Namen: Ich bin Petrus, ich bin schon fast 2 Jahre ein Schüler von Jesus. Meine Familie wohnt hier im Dorf, in Kapernaum. ……………. dann die Frage an die Zuhörer:
Johannes: IHR WOLLT HÖREN WAS WIR ERLEBT HABEN MIT JESUS?
Petrus: Oft waren wir unterwegs auf staubigen Straßen, barfuß in Sandalen. Wir waren schon lange unterwegs. Unsere Füße fühlten sich heiß und staubig an. Jetzt ein kühles Bad im See, das wäre richtig gut. Aber noch war kein Wasser in Sicht, nicht mal ein Brunnen.
Andreas: Wir waren mit Jeus unterwegs. Und wir sprachen über wichtige Fragen. Wir sprachen vom Reich Gottes. Vom Leben in Gottes neuer Welt. – Jesus kennt sich aus.
Jakobus: Jesus predigt zu den Menschen immer wieder vom Reich Gottes. Das ist nicht immer leicht zu verstehen.
Johannes: Aber - wenn Jesus den Menschen hilft, wenn er für die Armen sorgt, die Kranken heilt, dann ist das so als würde Jesus mit Gottes Kraft das Gute tun. Dann spüren wir etwas von Gottes Liebe. Dann ist das Reich Gottes mitten unter uns.
Lied zusammen mit den Kindern: Er hält die ganze Welt in seiner Hand. Er hält den Vater und die Mutter, er hält die Großen und die Kleinen, er hält das klitzekleine Baby, er hält auch dich und mich
Andreas: Den Raphael aus unserm Dorf, den hat Jesus auch geheilt. Der konnte nicht mehr hören. Der konnte seine Kinder nicht hören wenn sie ihm etwas erzählen wollten. Auch wenn sie ganz laut redeten, wenn sie schrien, hörte er nichts.
Jakobus: Vorgestern, da kamen wir mit Jesus wieder ins Dorf, es war schon Abend geworden. Wir setzten uns an den Brunnen um auszuruhen. Da rief Rafael seiner Frau zu: Jesus ist da! Ruf die Kinder, dass Jesus sie segnet!
Petrus: Ihr könnt euch vorstellen, dass andere Eltern die Idee vom Raphael auch ganz toll fanden und mit ihren Kindern zu uns drängten, damit Jesus sie segnen sollte. Aber wir stellten uns den Leuten in den Weg und sagten: „Ihr könnt jetzt nicht zu Jesus. Jesus muss sich ausruhen, wir hatten einen anstrengenden Tag!“
Johannes: Aber Jesus war aufmerksam geworden und sagte: „Schickt die Kinder nicht weg.“ Jesus rief die Kinder zu sich, setzte sich mit ihnen hin und sagte: „Schön, dass ihr da seid. Ich heiße Jesus und wie heißt ihr? Und die Kinder nannten ihre Namen. Jesus fragte die Kinder wo sie wohnen und was ihre Eltern machen, er fragte nach den Geschwistern. Die Kinder erzählten, dass ihre Eltern hart arbeiten müssen und dass sie helfen müssen bei der Arbeit: Holz nach Hause schleppen, Wasser aus dem Brunnen holen, auf kleinere Geschwister aufpassen, bei der Ernte helfen. Aber manchmal gibt`s nicht viel zu ernten wenn es lange nicht geregnet hat. „Seid ihr schon mal hungrig ins Bett gegangen?“ „Ja“, sagten viele Kinder. In vielen Familien reicht das Essen nicht immer aus für die große Familie. „Habt ihr heute schon kräftig gelacht? Wann wurdet ihr von euren Eltern umarmt und gelobt? Was macht euch glücklich? Wovor habt ihr Angst?“, fragte Jesus weiter.
Ich hatte den Eindruck, dass die Kinder noch nie so gefragt wurden und dass sie richtig froh und dankbar waren, dass Jesus ihnen so viel Aufmerksamkeit schenkte.
Andreas: Und dann schaute Jesus uns Erwachsene an, uns, die Eltern der Kinder; und Jesus sagte: Gebt Acht auf eure Kinder und überlegt euch, was ihr tun könnt, dass es ihnen gut geht. Dann nahm er jedes Kind in seinen Arm, sah es an, legte seine Hand auf den Kopf und segnete es.
Das hat mir die Augen geöffnet. Ich sehe meine Kinder jetzt ganz anders. Sie sind ein Segen in meinem Leben.
Lied KITA: Gottes guter Segen, ….
Pfarrer segnet die Kinder
Lied KITA: Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.
Fürbitten
Lied Gemeinde: 168,4-6
Abkündigungen
Segen: Der Herr segne dich und mache die Wege hell, die du gehst. Gott lasse dich seine Nähe spüren, wenn du Angst hast. Der Herr öffne deine Augen und dein Herz für die Freude und für die Menschen, die er dir schenkt.
Musik
Zum Mitgeben: Aphorismen über „Kinder“